Yoga

YOGABASICS – Diese 7 Begriffe solltest du kennen

Du bist manchmal total verwirrt von diesen vielen Begriffen rund ums Yoga und verstehst nur Bahnhof?

Hier liste ich dir mal einige der meiner Meinung nach wichtigsten Begrifflichkeiten auf und erkläre sie kurz, damit du bei deiner ersten Yogastunde nicht total aufgeschmissen bist. Die meisten stammen aus dem Sanskrit, der ältesten und ursprünglichsten nordindischen Sprache.

 

1. Asana

Heißt übersetzt „Sitz“ oder „Körperstellung“.

Wir bezeichnen die einzelnen Yogahaltungen als Asanas. Sie sind Hauptbestandteil der Yogapraxis wie sie bei uns geübt wird.

Man sagt es gibt soviele Yogahaltungen wie es Lebewesen gibt. Ob das stimmt weiß ich allerdings nicht 😉

Man kann die Asanas zum Beispiel untergliedern in Stehhaltungen, Rückbeugen, Vorwärtsbeugen, Umkehrhaltungen und Armbalancen. Aber auch da gibt es super viele verschiedene Einteilungsmöglichkeiten.

Jede Haltung hat ihre ganz eigene Wirkung auf den Körper und den Geist.

 

2. Pranayama

Pranayama gehört zu den acht Stufen des Raja Yoga („der klassische Yogaweg“) nach dem Yogasutra von Patanjali und bezeichnet die Zusammenführung von Körper und Geist durch Atemübungen.

Neben der Asanapraxis führt Pranayama eher ein Schattendasein, obwohl man mit gezielten Atemübungen sofortige Wirkungen (z. B. Stressreduktion) erzeugen kann.

Du lernst deinen Atem (wieder) bewusst wahrzunehmen und zu steuern und somit „Prana“ (die Lebensenergie) in deinem Körper zu aktivieren.

 

3. Mudra

Namaste

Als Mudra bezeichnet man eine symbolische Handgeste wie z.B. das zusammenfalten der Hände in „Anjali Mudra“.

Übersetzt bedeutet es so viel wir „das, was Freude gibt“.

Mithilfe von Mudras können wir Energie durch unseren Körper lenken. Jedes Mudra erzeugt andere Wirkungen und kann die Yogapraxis sehr sinnvoll unterstützen.

 

4. Yin & Yang

Yin & Yang

Das Prinzip von Yin und Yang besagt, dass es immer zwei entgegengesetzt wirkende Kräfte gibt, die es heißt in Einklang zu bringen.

Yin (meist in schwarz dargestellt) entspricht dabei dem Dunklen, der Ruhe, dem passivem Empfangen und dem Weichen. Es steht für die Weiblichkeit.

Yang (in weiß dargestell) spiegelt die Sonne wieder, die Wärme, das aktive Geben und ist der männliche Aspekt.

Im Yoga gibt es yanglastiges Yoga (z.B Hatha oder Vinyasa), welches energetisierend ist und wärme erzeugt, wohingegen es im Yin Yoga vor allem um Ruhe, Innenschau und das „Weich werden“ (Dehnen der Muskulatur) geht.

Mehr zu den verschiedenen Yogaarten findest du übrigens in diesem Artikel!

 

5. Mantra

Als Mantra bezeichnet man eine heilige Silbe, ein heiliges Wort oder einen heiligen Vers.

Wörtlich übersetzt bedeutet es „das, was denjenigen beschützt, der es erhalten hat“.

Traditionellerweise gibt ein Lehrer seinem Schüler ein Mantra weiter, mit dem dieser dann praktiziert.

Ein Mantra wird immer und immer wiederholt und setzt somit seine Wirkung frei, indem es mithilfe seiner Schwingungen und Klänge auf das Unterbewusstsein wirkt.

Ein Mantra kann dir viel Kraft und Energie schenken und dich durch schwierige Zeiten begleiten.

Es gibt sehr viele verschiedene Mantras, die alle ganz unterschiedliche Wirkungen haben.

 

6. OM

OMDas Om oder auch AUM ist ein Mantra wird oft zu Beginn und am Ende der Yogastunde zusammen gesungen.

Es setzt sich zusammen aus den drei Buchstaben A – U – M und steht für die Einheit aller Schöpfung – Himmel, Erde sowie Unterwelt. Es steht zudem für die Bewusstseinszustände Traumzustand, Tiefschlaf und Wachzustand. Außerdem verkörpert es die drei Gottheiten Vishnu (A), Shiva (U) und Brahma (M).

Außerdem soll es den Urklang des Universums darstellen auf dem alles Sein aufbaut. Am Anfang war das OM sagt man. Deshalb gilt es als das Mächtigste aller Mantren.

Durch die Schwingungen die durch das Chanten (singen) erzeugt werden werden wir eins mit dem Universum, welches sich auch ständig in Schwingung und Bewegung befindet.

Ich persönlich empfinde es als ein sehr wirkungsvolles und schönes Ritual, die Yogastunde gemeinsam mit einem OM zu eröffnen und auch wieder abzuschließen. Auch wenn es erst mal komisch wirken kann, sobald du einfach die Erfahrung gemacht hast wie es sich anfühlt in der Gruppe diesen Ton zu erzeugen wirst du es nicht mehr missen wollen.

 

7. Savasana

Sava-whaaaaaat?

Meine liebste Asana 🙂

Savasana bezeichnet die Schlussentspannung am Ende jeder Yogaeinheit.

Es hilft dir dich komplett zu entspannen und in einem meditativen Zustand zu gelangen.

Dein Körper kommt völlig zur Ruhe und schüttet möglicherweise sogar Endorphine aus.

 

Quellen: https://wiki.yoga-vidya.de , https://www.yogaeasy.de ,

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